HASHIMOTO

Die Schilddrüse - ein kleines Organ, dass eine wichtige Rolle für unsere Gesundheit spielt. Sie ist besonders für die Regulierung der Energieaufnahme zuständig und ist wichtig für die meisten biologischen Prozessen unseres Organismus. Bei Hashimoto-Thyreoiditis handelt es sich um eine Autoimmunkrankheit, bei der das Immunsystem die Schilddrüse angreift und diese schädigt, was dann zu einer chronischen Entzündung führt. Hält dieser Vorgang an, führt dies zu einer eingeschränkten Produktion von Schilddrüsenhormonen und man spricht von einer Schilddrüsenunterfunktion. Diese verringerte Hormonproduktion hat einen starken Einfluss auf den Stoffwechsel.  Bei Patienten, die an Hashimoto-Thyreoiditis leiden treten häufig Beschwerden auf, die in direktem Zusammenhang mit der verlangsamten Stoffwechselfunktion stehen. Dazu zählen Gewichtszunahme, Wassereinlagerungen, eine gestörte Verdauung oder/ und ein niedriger Blutdruck auf. Auch von einem veränderten Gemütszustand wird berichtet sowie von Müdigkeitserscheinungen, Muskelschwäche und Depression.  Störungen in der Funktion der Schilddrüse werden häufig durch die Bestimmung des TSH-Wertes, der freien Schilddrüsenhormone und der Schilddrüsenantikörper im Blut meist in Kombination mit einer Ultraschalluntersuchung entdeckt. Nicht selten wird Patientinnen dann eine Therapie mit Schilddrüsenhormonen angeraten.  

Heute weiß man, dass diese Formen der Therapie nicht immer die optimalen Ergebnisse auf ganzheitlicher Ebene erzielen. So werden häufig lediglich die Symptome stillgelegt, jedoch nicht nach der Entstehungsursache gefragt. Der individuelle Lebensstil sowie die Ernährung spielen bei der Linderung der Symptome eine wichtige Rolle. So kann sich eine gezielte Ernährungsumstellung positiv auf die Entwicklung von Autoimmunerkankungen, wie Hashimoto-Thyreoiditis, auswirken. Dabei gibt es keinen einheitlichen Plan, der für jeden Patienten gleich wirksam ist, vielmehr ist von einer, an die individuellen Bedürfnisse angepassten, Umstellung und Therapie auszugehen. Abhängig von der individuellen Krankengeschichte können durch verschiedene weiterführende Messmethoden, wie eine Mineralstoffanalyse, eine Messung der Schwermetallbelastung oder eine Analyse des Mikrobioms mittels Stuhlprobe, um den Zustand des Darms zu untersuchen, integriert werden.

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